Schnuppertag 2015

Plakat20414. November 2015 – Schnuppertag
10.00 – 16.00 Uhr
Sporthalle der Röntgenschule, Wildenbruchstr. 53 in 12435 Berlin. Der Eingang zur Halle befindet sich jedoch einmal um den Häuserblock herum, in der Bouchéstraße 76, (Das Tor zur Hofeinfahrt, welches leider über keine Hausnummer verfügt).

Gemeinsam mit dem Berliner Fechterbund e. V. dem Hochschulsport der Hochschule für Technik und Wirtschaft laden wir herzlich ein zu dem diesjährigen Schnuppertag!
In ca. 2,5-stündigen Einführungskursen wird das Fechten mit verschiedenen Waffen vorgestellt und fachkundig angeleitet. Angeboten werden das Historische Fechten mit dem Langen Schwert, dem Langen Messer, dem Dolch, dem Schwert und Buckler und das Sportfechten mit dem Degen.
Die Kurse sind teilnehmerbegrenzt auf 15 Personen. Wir bitten um Verständnis, wenn vielleicht nicht alle gewünschten Waffen an dem Tag ausprobiert werden können. Es besteht die Möglichkeit, an einem regulärem Training zur Probe teilzunehmen.
Das Mindestalter für das Sportfechten (Degen) ist 9 Jahre, für das Historische Fechten 14 Jahre. Mitzubringen sind Verpflegung, Trainingskleidung und Hallenschuhe.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Bitte zu beachten: Der Einführungskurs zum Langen Messer findet leider nicht statt.  Wir bitten um Entschuldigung.

Hier geht es zur Anmeldung

Anmeldeschluss ist der 12.11.15

Dolchseminar in Berlin am 26. und 27. September 2015

Ralf und Clemens vom Twerchhau e.V. laden am 26. und 27. September in Berlin zu einem Dolchseminar ein. Das Seminar richtet sich an Fechter, denen die Grundlagen des Dolchfechtens vertraut sind.

Folgende Inhalte sind geplant:

Samstag, den 26.09.2015

Zufechten: Wie nähern wir uns dem Gegenüber im Gefecht an.
Umbstechen: Wenn der erste Stich nicht durchkommt, schnell zur nächsten Blöse fechten. Durchwechseln: Die Richtung des Angriffs ändern.
Stichkombinationen: Verschiedene Stichkombinationen, die den Gegenüber unter Druck setzen.
Die Versätze weg nehmen: Die Versätze des Gegners aus dem Weg räumen.

Sonntag, den 27.09.2015

Das Arbeiten mit dem Knauf: Nicht nur mit der Klinge und dem vorderen Ort kann man attackieren.
Die zweite Hand und der Umgang mit dieser: Ist die zweite Hand hinten, ist sie zu langsam, ist die zweite Hand des Gegners vorn, ist sie beim Ansatz einer Technik im Weg.
Der Richtungswechsel: Wenn der Gegenüber gegen die Technik arbeitet.

Das Seminar wird sowohl am Samstag, als auch am Sonntag um 11:00 Uhr beginnen und gegen 17:00 Uhr enden.
Austragungsort ist die Turnhalle der Röntgen Schule, Wildenbruchstr. 53 in 12435 Berlin sein.
Der Eingang zur Halle befindet sich jedoch einmal um den Häuserblock herum, in der Bouchéstraße 76, (Das Tor zur Hofeinfahrt, welches leider über keine Hausnummer verfügt).

Nach dem Samstagstraining ist ein gemeinsames Essen in einem Restaurant geplant, bitte gebt bei der Anmeldung mit an ob Ihr Euch dem Essen anschließen wollt.
Benötigt werden für das Seminar ein Dolchsimulator, wenn vorhanden auch ein gepolsterter Dolch, dieser kann aber auch gestellt werden. Eine Fechtmaske, leichte Handschuhe und evtl. Unterarmschützer (ohne harte Einlagen).

Für Vereinsmitglieder ist das Seminar kostenlos. Vereinsfremde zahlen für beide Tage zusammen 50,00€
Anmeldungen und Fragen bitte an folgende Adresse: info-twerchhau@web.de

Radiobeitrag „Wenn sich die Klingen kreuzen“

Im Februar fragte Herr Baxmann bei uns nach einem Interview an. Der Grund dafür war, dass er für Deutschlandradio Kultur seine Sendung mit dem Titel „Vom Schwertkampf zum Sportfechten – Wenn sich die Klingen kreuzen“ zusammenstellte. In der Sendung ging es um das Sportfechten. In diesem Zusammenhang wollte Herr Baxmann auch gern etwas über die Geschichte des Fechtens vermitteln und bei seinen Recherchen stieß er dann auf das Historische Fechten. „Radiobeitrag „Wenn sich die Klingen kreuzen““ weiterlesen

Besuch bei Drey Wunder in Bielefeld

Vor etwa einem Jahr hat sich ein Kontakt zu Henrik von den Drey Wunder Bielefeld entwickelt, der dann irgendwann zu dem Punkt kam, „Wir müssten mal was zusammen machen!“stichtag_2015_gruppe
Nach einer Weile hin und her, hatten wir dann irgendwann einen Termin gefunden und ein Wochenende vereinbart, an dem wir uns über den Dolch austauschen wollten. „Besuch bei Drey Wunder in Bielefeld“ weiterlesen

Herzlich Willkommen!

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Der Twerchhau e.V. ist ein Ende 2010 in Berlin gegründeter Fechtverein, der sich mit den historischen europäischen Kampfkünsten, auch Historisches Fechten genannt, beschäftigt.
Seit 2011 sind wir Mitglied im Berliner Fechter Bund und seit April 2015 auch im Deutschen Dachverband Historischer Fechter.
Die Grundlage für unser Training sind sogenannte „Fechtbücher“ aus dem europäischen Mittelalter und der Renaissance, die bis in die heutige Zeit überliefert wurden. Mit Hilfe dieser Bücher und moderner Schutzausrüstung versuchen wir die alten Techniken und Prinzipien vom europäischen Schwertkampf zu rekonstruieren. Ziel des Vereins ist es, die fast vergessene Kunst des Fechtens zu verstehen, zu lernen und zu erhalten. Das Training findet bei uns fünf mal die Woche statt und hat regulär das Fechten mit dem Messer und dem Dolch, den Schwertkampf mit dem Langen Schwert sowie Schwert und Buckler und das Ringen zum Inhalt.
Zusätzlich findet einmal im Monat ein Projekttraining statt, in dem wir uns mit der Mordaxt beschäftigen.

Interessierte sind uns herzlich Willkommen. Ihr könnt bei uns ein vierwöchiges Probetraining absolvieren und Euch erst mal alles anschauen, bevor Ihr euch entschließt, dem Verein beizutreten. Solltet Ihr jetzt Lust bekommen haben, das Historische Fechten einmal auszuprobieren, nehmt einfach Kontakt mit uns auf.

Kont@kt aufnehmen

Die Trainingszeiten und Adresse der Turnhalle

Mitgliedsantrag, Trainingsordnung und Satzung

 

Wir fechten gemeinsam mit dem Berliner Fechterbund (BFB)

Am 1.11.14 hat der Twerchhau e.V. zusammen mit dem BFB ein Schnupperwochenende durchgeführt. Der Hintergrund dieser Veranstaltung ist, dass die Sportfechter u15503973928_2e107c6bdb_ond die Historischen Fechter in Berlin nun schon seit einiger Zeit gemeinsam durch den BFB vertreten werden, beide aber eigentlich nur eine vage Vorstellung davon haben, was der jeweils andere eigentlich so macht

Damit jeder eine Vorstellung davon bekommt, was die anderen mit seinen Waffen macht und um das Zusammenwachsen zu 15504279097_e41a0f42c7_ofördern, dachten wir, dass es an der Zeit ist, etwas zusammen zu machen und uns auszutauschen. So kamen wir auf das Schnupperwochenende.
Ziel des Wochenendes war es, nicht die Handhabung der jeweils anderen Waffe zu erlernen, sondern sie mal in der Hand zu haben, ein paar Übungen damit zu machen und so eine etwas klarere Vorstellung von der Handhabung der jeweiligen Waffe zu bekommen.
Im ersten Teil der Veranstaltung hat der  Twerchhau e.V. an diesem Samstag verschiedene Workshops angeboten: Dolch, Langes Schwert, Messer sowie Schwert und Buckler. Die Workshops gingen jeweils eine Stunde.

 

„Wir fechten gemeinsam mit dem Berliner Fechterbund (BFB)“ weiterlesen

Berlin Buckler Bouts #4

Wie auch schon die letzten Male waren auch die diesmaligen Berlin Buckler Bouts eine tolle Veranstaltung. Es kamen wieder jede Menge Fechter aus Deutschland, Frankreich, Dänemark und den USA zusammen, um gemeinsam ein Wochenende rund ums Bucklerfechten zu verbringen.
Wie immer waren Rolands Unterweisungen zu Technik und Taktik für die Teilnehmer sehr wertvoll und ich denke jeder hat eine Menge mit nach Hause genommen; woran es zu arbeiten, bzw. was es zu überdenken gibt.
Ich freue mich jedenfalls schon auf die Berlin Buckler Bouts #5.

Hier ein kurzer Videozusammenschnitt. Ich kam leider nicht sehr viel zum Filmen, weil ich lieber fechten wollte :-).

Museumsbesuch und Fechtvorführung in Mannheim

Da wir auf der ITB, die in Mannheim stattfindende Ausstellung „Kaiser Maximilian, der letzte Ritter und das höfische Turnier“  mit einer Vorführung beworben hatten, haben wir es uns natürlich auch nicht entgehen lassen die Ausstellung in Mannheim zu besuchen.
Und da wir schon vor Ort waren, haben wir auch gleich noch eine kleine Vorführung gegeben. Die Ausstellung ist übrigens wirklich sehenswert. Solltet ihr also während der Ausstellung (13.4.2014 –  9.11.2014) vor Ort sein, nutzt die Gelegenheit.
Hier ein kurzer Zusammenschnitt der Vorführung.

Dolch vs. Dolchsimulator

Die von uns im Training verwendeten Scheibendolchsimulatoren sind eine feine Sache. Sie ermöglichen uns ein relativ sicheres Training, im

Der Schild. Oben mit einem kurzen Dolch, oben mit einem längeren.
Der Schild. Oben mit einem kurzen Dolch, oben mit einem längeren.

Gegensatz zu einen Scheibendolch (im folgendem nur noch Dolch) sind sie preiswert in der Anschaffung und sie sind schnell verfügbar.
Sie haben aber auch einen entscheidenden Nachteil. Sie verfälschen den Umgang mit dem Dolch. Das merkt man spätestens dann, wenn man mal einen spitzen drei, oder vierkantigen Dolch in der Hand hat und ein wenig mit ihm spielt.
Macht man mit dem Dolch einen Schild, oder will eine Schäre ansetzen, mag man gar nicht mehr so unbedacht zum eigenen Ort greifen, wie wie man es vom Training mit dem Dolchsimulator gewöhnt ist.
Plötzlich wird einem bewusst das der eigene Ort ein erhebliches Selbstverletzungsrisiko darstellt. So das man gezwungen ist zu überlegen, wie man zum vorderen Teil der eigenen Klinge greifen kann ohne sich dabei am Ort zu verletzen.
Ebenso sind die Abmaße des eigenen Dolches auf einmal entscheidend für das was mit ihm möglich ist. Sei es die Größe der hinteren Scheibe oder die Länge der Klinge.

Ist die hintere Scheibe etwas größer (probiert mit einem Scheibendurchmesser von 6,5 cm), beeinflusst das die Führung des Mittelstichs. Mit einem Dolchsimulator, der nur eine rudimentäre hintere Scheibe besitzt, kann man den Mittelstich ziemlich gerade stechen. Mit einem Scheibendolch der eine etwas größere hintere Scheibe besitzt, sind die Mittelstiche nur noch

Mit dem oberen kurzen Dolch kann man, obwohl er ebenfalls eine größere Scheibe besitzt, aufgrund des breiten Griffs noch gerade nach vorn stechen. Bei dem unteren kann man den Dolch aufgrund der großen Scheibe und dem schmalen Griff dabei nicht mehr vernünftig greifen.
Mit dem oberen kurzen Dolch kann man, obwohl er ebenfalls eine größere Scheibe besitzt, aufgrund des breiten Griffs noch gerade nach vorn stechen. Bei dem unteren kann man den Dolch aufgrund der großen Scheibe und dem schmalen Griff dabei nicht mehr vernünftig greifen.

Bogenförmig möglich. Die hintere Scheibe lässt es nicht zu den Dolch mit gestrecktem Arm nach vorn zu halten und den Griff dabei fest zu packen. Da die Hand den Griff aufgrund der störenden Scheibe nicht mehr voll umschließen kann, ist es so nur noch möglich den Griff locker in den Fingern zu halten.

Die Länge der Klinge ist entscheidend dafür welche Techniken mit dem Dolch umsetzbar sind. Will man eine Technik ausführen bei der man zum eigenen Ort greift, muss der Dolch über die dafür nötige Länge verfügen. Das gilt sowohl für Techniken wie den Schild, bei der man mit der Klinge abnimmt. Als auch für Techniken bei denen man mit der Klinge Arm oder Bein umschließt und anschließend mit der freien Hand zur eigenen Klinge greift.

Bei dem obrigen kürzeren Dolch mag man mit der freien Hand nicht mehr so recht in die vordere hervorragende Klinge greifen.
Bei dem obrigen kürzeren Dolch mag man mit der freien Hand nicht mehr so recht in die vordere hervorragende Klinge greifen.

Umgreift man seinen Dolch beim Schild mit der freien Hand am vorderen Klingenteil muss genug Klinge übrig bleiben um den gegnerischen Stich darauf aufzunehmen.
Ist beim Schild die bloße Klinge zwischen unseren Händen zu kurz, kann es passieren das man die Stich statt mit der Klinge, mit der Hand aufnimmt. Was einem zum Schaden gereichen könnte.
Umschließt man ein gegnerisches Glied mit dem Dolch und will ihn nun im vorderen Teil greifen, ist das ziemlich schwierig wenn nur der Ort hinter der Gliedmaße hervorlugt.

Wie Lang muss denn ein Dolch nun sein, wenn man damit „alle“ Techniken ausführen will? Das kommt drauf an 😉 Abgesehen von der Größe der eigenen Hände mag jeder auch ein unterschiedliches Gefühl dafür haben was ihm beim greifen noch sicher erscheint. Für mich persönlich ist eine Klingenlänge von 21,5 cm gerade noch händelbar, aber eigentlich schon zu klein. 27,5 cm dagegen finde ich sehr angenehm (Das sind die Längen die ich gerade zur Hand habe).
Damit will ich aber nicht sagen das kürzere Dolche Mist sind und man mit ihnen nichts anfangen kann. Auch mit ihnen kann man eine Menge Techniken ausführen. Und ein zu langer Dolch kann ebenfalls ein Problem darstellen und schränkt seinerseits in der Auswahl der möglichen Techniken ein.

Twerchhau auf der ITB

Die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim zeigen vom 13.4 – 9.11.14 in Kooperation mit dem Kunsthistorischen Museum in Wien, die Ausstellung „Kaiser Maximilian I. – Der letzte Ritter und das höfische Turnier“.

Um diese Ausstellung zu bewerben, werden die Reiss-Engelhorn-Museen auf der ITB präsent sein. Der Twerchhau e.V. wird am 5.3., 6.3. und am 8.3.14 im Rahmen dieser Werbeaktion mehrere Demonstrationen im Historischen Fechten geben.

Hier ein kurzer Zusammenschnitt unserer Vorführung.

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