Berlin Buckler Bouts #4

Wie auch schon die letzten Male waren auch die diesmaligen Berlin Buckler Bouts eine tolle Veranstaltung. Es kamen wieder jede Menge Fechter aus Deutschland, Frankreich, Dänemark und den USA zusammen, um gemeinsam ein Wochenende rund ums Bucklerfechten zu verbringen.
Wie immer waren Rolands Unterweisungen zu Technik und Taktik für die Teilnehmer sehr wertvoll und ich denke jeder hat eine Menge mit nach Hause genommen; woran es zu arbeiten, bzw. was es zu überdenken gibt.
Ich freue mich jedenfalls schon auf die Berlin Buckler Bouts #5.

Hier ein kurzer Videozusammenschnitt. Ich kam leider nicht sehr viel zum Filmen, weil ich lieber fechten wollte :-).

Berlin Buckler Bouts #3

Ein paar Eindrücke  von den 3. Berlin Buckler Bouts. Vielen Dank an unsere Gäste aus Deutschland, Frankreich, Dänemark, Norwegen, Spanien und Italien, für ein lehrreiches und tolles Wochenende.

Hier noch ein Gruppenbild der Teilnehmer. Leider waren ein paar der Fechter schon auf dem Heimweg, sodass nicht alle Teilnehmer auf dem Bild sind.

Gruppenbild-BBB3

 

Berlin Buckler Bouts # 2

buckler_bouts_june_2013-klein Am 1. und 2.6.13 fand das zweite Berlin Buckler Bouts statt. Bei den Berlin Buckler Bouts handelt es sich um eine Veranstaltung die zweimal im Jahr, um das erste Juni und das erste Dezemberwochenende herum, gemeinsam von Roland Warzecha und dem Twerchhau e.V. ausgerichtet wird.
Inhalt der Veranstaltung ist der Freikampf mit Schwert und Buckler. Wobei nicht der Wettkampf gegeneinander im Vordergrund steht. Sondern viel mehr das miteinander lernen und verbessern der eigenen fechterischen Fertigkeiten.
Zu dem Zweck werden die Freigefechte auch nicht unter voller Geschwindigkeit, sondern in reduzierter Geschwindigkeit ausgetragen. Wobei Roland den einzelnen Fechtern unermüdlich mit Ratschlägen zur Verbesserung ihrer fechterischen Fähigkeiten zur Seite stand.
Auch diesmal war die Veranstaltung wieder gut besucht und die knapp dreißig Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik, Frankreich und Dänemark haben die Veranstaltung mit ihren fechterischen Fertigkeiten zu einem Event gemacht das ich nicht mehr missen möchte.
An dieser Stelle noch mal vielen Dank an Roland und all die Fechter die sich auf den Weg nach Berlin gemacht haben um miteinander ein tolle Wochenende voller Freigefechte zu verbringen.

Hier noch ein kurzer Videozusammenschnitt und ein paar Bilder der Veranstaltung.

Die Schildschläge im I.33

Zwischendurch grüble ich immer wieder mal darüber nach wie ein Schildschlag nach dem I.33 richtig ausgeführt wird, also wie der Autor es meint. Erst haben wir die eine Theorie verfolgt, um sie dann zu verwefern und einer anderen zu folgen.  Inzwischen denke ich das es „den“ Schildschlag nicht gibt, sondern das es verschieden Arten gibt einen Schildschag auszuführen.
Wenn man die im I.33 abgebildeten Schildschläge betrachtet stellt man fest, zumindest scheint es mir so, das Schildschlag nicht gleich Schildschlag zu sein scheint.
Abgesehen von unterschiedlichen Zielen, wie gegnerischer Buckler und gegnerisches Körperteil oder Waffe, scheint mir auch die Art und Weise wie der Bucklerschlag technisch ausgeführt wird zu variieren.

Links wird der Priester vom Schüler überbunden. Im folgenden Bild setzt der Schüler einen Schildschlag.

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Dabei ist deutlich zu sehen das sich nach dem Schildschlag der Ort von des Priesters Schwert bis auf den Boden abgesenkt hat.
Was mich annehmen lässt das hier die Kraftübertragung von oben nach unten eingewirkt hat.

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Hier noch ein weiteres Beispiel in dem der Ort nach dem Schildschlag deutlich mehr in Richtung Boden geht.

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Bei den meisten der im I.33 abgebildeten Schildschläge zeigt sich das selbe Bild. Der gegnerische Ort nähert sich nach dem Schildschlag deutlich dem Boden an.

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Die Hand des Priesters mag hier etwas unglücklich getroffen sein. Aber dennoch scheint mir die Zeichnung deutlich vermitteln zu wollen das der Buckler des Priesters hier von  links außen zum Buckler des Schülers arbeitet.
Vielleicht schlägt der Priester hier aber auch mit horizontal gehaltenem Buckler zur Außenseite von des Schülers Schild. Und deshalb die merkwürdige Handstellung. Da der Künstler auf den gedrehten Schild hinweisen wollte. Den er so nicht malen wollte.

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Hier wird mit dem Schildrand zur Hand geschlagen.

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Beim Durchtreten scheint es als hätte der Priester seinen Buckler zunächst frontal gehalten. Woraufhin der Schüler mit dem Rand eines Bucklers nach der linken Seite des ihm entgegengehaltenen Bucklers geschlagen zu haben. Um dessen Deckung so zu öffnen.
Das war übrigens Matzes Idee.

Bei der linken Darstellung handelt es sich um eine der wenigen Abbildungen bei denen sich der Ort nicht deutlich zum Boden absenkt.

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Hier wird nicht zwingend geschlagen, sondern hauptsächlich gedeckt. Aber wenn es an der Stelle zu einem Schildschlag kommt, dann indem nur kurz aus dem Handgelenk heraus Energie übertragen wird (Wobei die Energie dafür aus dem gesamten Körper kommt).

Es scheint mir deshalb so als gäbe es mindestens drei Arten von Bucklerschlägen.

1.) Einen bei dem der gegnerische Buckler und mit ihm das gegnerische Schwert Richtung Boden gebracht werden. Und dabei scheint es sich um den im I.33 am häufigsten verwendeten Bucklerschlag zu handeln. Das könnte durch frontal nach unten ausgeführten Bucklerschlag, oder aber durch einen aus dem Handgelenk ausgeführten, seitlich von oben nach schräg unten führenden Bucklerschlag bewerkstelligt werden. Ich persönlich tendiere eher zu der zweiten Möglichkeit.

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2.) Einen Bucklerschlag bei dem mit dem vorderen Rand des eigenen Bucklers geschlagen wird. Entweder zum gegnerischen Leib wie der Hand, oder zur seitlichen Vorderseites des gegnerischen Bucklers, um diesen zu öffnen.

3.) Und einen Schildschlag bei dem der Buckler nach vorn gestreckt, mit dem Rand führend gehalten wird. Und sozusagen den gegnerischen Buckler im Vorwärtsdrang nur streift, nebst einem Bisschen Energieübertragung auf den gegnerischen Buckler. Um ihn so aus de Bahn zu bringen

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Natürlich muss die Ausführung des Bucklerschlags immer an die Situation und das was erreicht werden soll angepasst werden. Hängt die Art des Bucklerschlages davon ab auf welcher Höhe sich der gegnerische Buckler befindet?
Das würde zumindest aus meiner Sicht Sinn machen. Wenn sich der gegnerische Buckler unterhalb der des Gegners eigener Brust befindet, bringen wir seinen Buckler mit unserem Bucklerschlag in Richtung Boden. Wenn er sich darüber befindet versuchen wir ihn zur Seite zu verdrängen. Das es sowieso sinnlos wäre zu versuchen einen gegnerischen Buckler der sich in Schulterhöhe befindet nach unten zu bringen.
Und Schläge zum Leib des Gegners werden sowohl mit dem Schildrand als auch frontal geführt.

Diskussionen sind herzlich willkommen.