Herzlich Willkommen!

titel

Der Twerchhau e.V. ist ein Ende 2010 in Berlin gegründeter Fechtverein, der sich mit den historischen europäischen Kampfkünsten, auch Historisches Fechten genannt, beschäftigt.
Seit 2011 sind wir Mitglied im Berliner Fechter Bund und seit April 2015 auch im Deutschen Dachverband Historischer Fechter.
Die Grundlage für unser Training sind sogenannte „Fechtbücher“ aus dem europäischen Mittelalter und der Renaissance, die bis in die heutige Zeit überliefert wurden. Mit Hilfe dieser Bücher und moderner Schutzausrüstung versuchen wir die alten Techniken und Prinzipien vom europäischen Schwertkampf zu rekonstruieren. Ziel des Vereins ist es, die fast vergessene Kunst des Fechtens zu verstehen, zu lernen und zu erhalten. Das Training findet bei uns fünf mal die Woche statt und hat regulär das Fechten mit dem Messer und dem Dolch, den Schwertkampf mit dem Langen Schwert sowie Schwert und Buckler und das Ringen zum Inhalt.
Zusätzlich findet einmal im Monat ein Projekttraining statt, in dem wir uns mit der Mordaxt beschäftigen.

Interessierte sind uns herzlich Willkommen. Ihr könnt bei uns ein vierwöchiges Probetraining absolvieren und Euch erst mal alles anschauen, bevor Ihr euch entschließt, dem Verein beizutreten. Solltet Ihr jetzt Lust bekommen haben, das Historische Fechten einmal auszuprobieren, nehmt einfach Kontakt mit uns auf.

Kont@kt aufnehmen

Die Trainingszeiten und Adresse der Turnhalle

Mitgliedsantrag, Trainingsordnung und Satzung

 

Messer von Waffenmeister.eu

Da wir mit dem Messerfechten beginnen wollen haben wir uns zu Weihnachten ein paar Messer gegönnt. Wobei wir uns für die bei Waffenmeister angebotenen Stahlmesser entschieden haben.
Wobei Waffenmeister.eu die Messer nicht selbst herstellt sondern sie von JINO bezieht. Im großen und ganzen machen die Messer recht zufrieden. Der Preis ist mit rund 200,00 Euro wie ich finde angemessen. Die Messer sind führig und das Gewicht ist mit 1150g auch angenehm. Die Gesamtlänge beträgt 84 cm. Wovon 61 cm auf die Klinge, und 23 auf das Gehilz kommen. Der Schwerpunkt sitzt ca. 3 cm vom Gehilz entfernt.
Angenehm sind die relativ kurzen Lieferzeiten und auch der Kontakt mit Uwe war sehr angenehm.
Als das Paket dann endlich kam war ich voll im Nachweihnachtstaumel und riss das Paket eiligst auf. Weil ich es gar nicht erwarten konnte die Messer, oder besser das eine welches meines sein sollte in der Hand zu halten.
Als ich dann aber anfing die Messer genauer zu betrachten fiel mir zunächst die unterschiedliche Dimensionierung der Griffe auf. Natürlich ist es Handarbeit und in dessen Folge sind die Messer natürlich nicht genormt sondern haben Abweichungen voneinender, aber das die Griffe bei allen vier Messer völlig unterschiedliche Breiten aufweisen hat mich schon verwundert.
Unschön fand ich das verwendete Griffholz und die Seriennummer unten auf dem Parier.
Ganz im Gegensatz zu dem wunderschön polierten Griffholz auf der Webseite, kann man das für die Griffschalen verwendete Holz eigentlich nur als Ausschuss bezeichnen. Es macht den Eindruck eines Wasserschenkels der seit dreißig Jahren vor sich hin rottet. Wobei nicht alle drei gleich schlimm sind. Drei gehen noch (wobei sie dennoch meilenweit von dem entfernt sind was auf der Webseite angeboten wird), aber eines ist wirklich voll rottig.
Eine unten in das Parier gestanzte Seriennummer. So was pottiges habe ich noch nie gesehen. Wie kommt man nur darauf in eine Historische Waffe (auch wenn es nur ein Simulator ist) eine Seriennummer zu stanzen? Ich begreifs nicht. Damit ist das Messer für Reenactor schon mal völlig unbrauchbar.
Fazit: Trotz der Ärgernisse ist es eine brauchbare Trainingswaffe mit der ich viel Spass haben werde (Ralf wird mir die Seriennummer zuschweissen und ich werde bei Gelegenheit das Griffholz ersetzen 🙂 und deren Kauf ich nicht wirklich bereue, … aber ich ärgere mich ein wenig.