Wir fechten gemeinsam mit dem Berliner Fechterbund (BFB)

Am 1.11.14 hat der Twerchhau e.V. zusammen mit dem BFB ein Schnupperwochenende durchgeführt. Der Hintergrund dieser Veranstaltung ist, dass die Sportfechter u15503973928_2e107c6bdb_ond die Historischen Fechter in Berlin nun schon seit einiger Zeit gemeinsam durch den BFB vertreten werden, beide aber eigentlich nur eine vage Vorstellung davon haben, was der jeweils andere eigentlich so macht

Damit jeder eine Vorstellung davon bekommt, was die anderen mit seinen Waffen macht und um das Zusammenwachsen zu 15504279097_e41a0f42c7_ofördern, dachten wir, dass es an der Zeit ist, etwas zusammen zu machen und uns auszutauschen. So kamen wir auf das Schnupperwochenende.
Ziel des Wochenendes war es, nicht die Handhabung der jeweils anderen Waffe zu erlernen, sondern sie mal in der Hand zu haben, ein paar Übungen damit zu machen und so eine etwas klarere Vorstellung von der Handhabung der jeweiligen Waffe zu bekommen.
Im ersten Teil der Veranstaltung hat der  Twerchhau e.V. an diesem Samstag verschiedene Workshops angeboten: Dolch, Langes Schwert, Messer sowie Schwert und Buckler. Die Workshops gingen jeweils eine Stunde.

 

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Berlin Buckler Bouts #4

Wie auch schon die letzten Male waren auch die diesmaligen Berlin Buckler Bouts eine tolle Veranstaltung. Es kamen wieder jede Menge Fechter aus Deutschland, Frankreich, Dänemark und den USA zusammen, um gemeinsam ein Wochenende rund ums Bucklerfechten zu verbringen.
Wie immer waren Rolands Unterweisungen zu Technik und Taktik für die Teilnehmer sehr wertvoll und ich denke jeder hat eine Menge mit nach Hause genommen; woran es zu arbeiten, bzw. was es zu überdenken gibt.
Ich freue mich jedenfalls schon auf die Berlin Buckler Bouts #5.

Hier ein kurzer Videozusammenschnitt. Ich kam leider nicht sehr viel zum Filmen, weil ich lieber fechten wollte :-).

Museumsbesuch und Fechtvorführung in Mannheim

Da wir auf der ITB, die in Mannheim stattfindende Ausstellung „Kaiser Maximilian, der letzte Ritter und das höfische Turnier“  mit einer Vorführung beworben hatten, haben wir es uns natürlich auch nicht entgehen lassen die Ausstellung in Mannheim zu besuchen.
Und da wir schon vor Ort waren, haben wir auch gleich noch eine kleine Vorführung gegeben. Die Ausstellung ist übrigens wirklich sehenswert. Solltet ihr also während der Ausstellung (13.4.2014 –  9.11.2014) vor Ort sein, nutzt die Gelegenheit.
Hier ein kurzer Zusammenschnitt der Vorführung.

Dolch vs. Dolchsimulator

Die von uns im Training verwendeten Scheibendolchsimulatoren sind eine feine Sache. Sie ermöglichen uns ein relativ sicheres Training, im

Der Schild. Oben mit einem kurzen Dolch, oben mit einem längeren.
Der Schild. Oben mit einem kurzen Dolch, oben mit einem längeren.

Gegensatz zu einen Scheibendolch (im folgendem nur noch Dolch) sind sie preiswert in der Anschaffung und sie sind schnell verfügbar.
Sie haben aber auch einen entscheidenden Nachteil. Sie verfälschen den Umgang mit dem Dolch. Das merkt man spätestens dann, wenn man mal einen spitzen drei, oder vierkantigen Dolch in der Hand hat und ein wenig mit ihm spielt.
Macht man mit dem Dolch einen Schild, oder will eine Schäre ansetzen, mag man gar nicht mehr so unbedacht zum eigenen Ort greifen, wie wie man es vom Training mit dem Dolchsimulator gewöhnt ist.
Plötzlich wird einem bewusst das der eigene Ort ein erhebliches Selbstverletzungsrisiko darstellt. So das man gezwungen ist zu überlegen, wie man zum vorderen Teil der eigenen Klinge greifen kann ohne sich dabei am Ort zu verletzen.
Ebenso sind die Abmaße des eigenen Dolches auf einmal entscheidend für das was mit ihm möglich ist. Sei es die Größe der hinteren Scheibe oder die Länge der Klinge.

Ist die hintere Scheibe etwas größer (probiert mit einem Scheibendurchmesser von 6,5 cm), beeinflusst das die Führung des Mittelstichs. Mit einem Dolchsimulator, der nur eine rudimentäre hintere Scheibe besitzt, kann man den Mittelstich ziemlich gerade stechen. Mit einem Scheibendolch der eine etwas größere hintere Scheibe besitzt, sind die Mittelstiche nur noch

Mit dem oberen kurzen Dolch kann man, obwohl er ebenfalls eine größere Scheibe besitzt, aufgrund des breiten Griffs noch gerade nach vorn stechen. Bei dem unteren kann man den Dolch aufgrund der großen Scheibe und dem schmalen Griff dabei nicht mehr vernünftig greifen.
Mit dem oberen kurzen Dolch kann man, obwohl er ebenfalls eine größere Scheibe besitzt, aufgrund des breiten Griffs noch gerade nach vorn stechen. Bei dem unteren kann man den Dolch aufgrund der großen Scheibe und dem schmalen Griff dabei nicht mehr vernünftig greifen.

Bogenförmig möglich. Die hintere Scheibe lässt es nicht zu den Dolch mit gestrecktem Arm nach vorn zu halten und den Griff dabei fest zu packen. Da die Hand den Griff aufgrund der störenden Scheibe nicht mehr voll umschließen kann, ist es so nur noch möglich den Griff locker in den Fingern zu halten.

Die Länge der Klinge ist entscheidend dafür welche Techniken mit dem Dolch umsetzbar sind. Will man eine Technik ausführen bei der man zum eigenen Ort greift, muss der Dolch über die dafür nötige Länge verfügen. Das gilt sowohl für Techniken wie den Schild, bei der man mit der Klinge abnimmt. Als auch für Techniken bei denen man mit der Klinge Arm oder Bein umschließt und anschließend mit der freien Hand zur eigenen Klinge greift.

Bei dem obrigen kürzeren Dolch mag man mit der freien Hand nicht mehr so recht in die vordere hervorragende Klinge greifen.
Bei dem obrigen kürzeren Dolch mag man mit der freien Hand nicht mehr so recht in die vordere hervorragende Klinge greifen.

Umgreift man seinen Dolch beim Schild mit der freien Hand am vorderen Klingenteil muss genug Klinge übrig bleiben um den gegnerischen Stich darauf aufzunehmen.
Ist beim Schild die bloße Klinge zwischen unseren Händen zu kurz, kann es passieren das man die Stich statt mit der Klinge, mit der Hand aufnimmt. Was einem zum Schaden gereichen könnte.
Umschließt man ein gegnerisches Glied mit dem Dolch und will ihn nun im vorderen Teil greifen, ist das ziemlich schwierig wenn nur der Ort hinter der Gliedmaße hervorlugt.

Wie Lang muss denn ein Dolch nun sein, wenn man damit „alle“ Techniken ausführen will? Das kommt drauf an 😉 Abgesehen von der Größe der eigenen Hände mag jeder auch ein unterschiedliches Gefühl dafür haben was ihm beim greifen noch sicher erscheint. Für mich persönlich ist eine Klingenlänge von 21,5 cm gerade noch händelbar, aber eigentlich schon zu klein. 27,5 cm dagegen finde ich sehr angenehm (Das sind die Längen die ich gerade zur Hand habe).
Damit will ich aber nicht sagen das kürzere Dolche Mist sind und man mit ihnen nichts anfangen kann. Auch mit ihnen kann man eine Menge Techniken ausführen. Und ein zu langer Dolch kann ebenfalls ein Problem darstellen und schränkt seinerseits in der Auswahl der möglichen Techniken ein.

Twerchhau auf der ITB

Die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim zeigen vom 13.4 – 9.11.14 in Kooperation mit dem Kunsthistorischen Museum in Wien, die Ausstellung „Kaiser Maximilian I. – Der letzte Ritter und das höfische Turnier“.

Um diese Ausstellung zu bewerben, werden die Reiss-Engelhorn-Museen auf der ITB präsent sein. Der Twerchhau e.V. wird am 5.3., 6.3. und am 8.3.14 im Rahmen dieser Werbeaktion mehrere Demonstrationen im Historischen Fechten geben.

Hier ein kurzer Zusammenschnitt unserer Vorführung.

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Arbeiten am Stichkreuz

Am Stichkreuz kann man das Durchwechseln der Stich üben. Wird ein Stich versetzt, wechselt man sofort zur nächsten Blöse. Das Stichkreuz bietet uns die Möglichkeit dies ohne Partner an einem Dummy zu üben. Dafür kann man sich alle möglichen Kombinationen einfallen lassen. In dem kurzen Video will ein ein paar Beispiele dazu zeigen.

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Berlin Buckler Bouts #3

Ein paar Eindrücke  von den 3. Berlin Buckler Bouts. Vielen Dank an unsere Gäste aus Deutschland, Frankreich, Dänemark, Norwegen, Spanien und Italien, für ein lehrreiches und tolles Wochenende.

Hier noch ein Gruppenbild der Teilnehmer. Leider waren ein paar der Fechter schon auf dem Heimweg, sodass nicht alle Teilnehmer auf dem Bild sind.

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Fechtvorführung im Märkischen Museum 2013

Auch dieses Jahr hat sich der Twerchhau e.V. wieder an dem Familientag im Märkischen Museum beteiligt.
Dabei haben wir Vorführungen im Langen Schwert, dem Bucklerfechten und im Dolchen gegeben. Und auf einem Ausstellungstisch verschiedene Sachen wie Schwertsimulatoren, Buckler, Fechthandschriften etc. ausgelegt, die mit dem Historischen Fechten zu tun haben.
Sowohl das Museum, als auch wir waren mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden. So das wir die Zusammenarbeit voraussichtlich auch im nächsten Jahr fortführen werden.

 

Familientag im Märkischen Museum 2013

Am 3.11.13 findet im Märkischen Museum wieder der Familientag statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird der Twerchhau e.V. mehrere Vorführungen im Historischen Fechten darbieten. Geplant sind Demonstrationen in den Disziplinen Bucklerfechten, Dolchen, Langes Schwert und Messer.
Zwischen den Vorführungen werden die Fechter auch gern zur Verfügung stehen, um Fragen rund um das Historische Fechten und dessen Geschichte zu beantworten.
Die Eckdaten des Familientages können bei Interesse der Webseite des Märkischen Museums entnommen werden.

Berlin Buckler Bouts # 2

buckler_bouts_june_2013-klein Am 1. und 2.6.13 fand das zweite Berlin Buckler Bouts statt. Bei den Berlin Buckler Bouts handelt es sich um eine Veranstaltung die zweimal im Jahr, um das erste Juni und das erste Dezemberwochenende herum, gemeinsam von Roland Warzecha und dem Twerchhau e.V. ausgerichtet wird.
Inhalt der Veranstaltung ist der Freikampf mit Schwert und Buckler. Wobei nicht der Wettkampf gegeneinander im Vordergrund steht. Sondern viel mehr das miteinander lernen und verbessern der eigenen fechterischen Fertigkeiten.
Zu dem Zweck werden die Freigefechte auch nicht unter voller Geschwindigkeit, sondern in reduzierter Geschwindigkeit ausgetragen. Wobei Roland den einzelnen Fechtern unermüdlich mit Ratschlägen zur Verbesserung ihrer fechterischen Fähigkeiten zur Seite stand.
Auch diesmal war die Veranstaltung wieder gut besucht und die knapp dreißig Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik, Frankreich und Dänemark haben die Veranstaltung mit ihren fechterischen Fertigkeiten zu einem Event gemacht das ich nicht mehr missen möchte.
An dieser Stelle noch mal vielen Dank an Roland und all die Fechter die sich auf den Weg nach Berlin gemacht haben um miteinander ein tolle Wochenende voller Freigefechte zu verbringen.

Hier noch ein kurzer Videozusammenschnitt und ein paar Bilder der Veranstaltung.