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Herzlich Willkommen!

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Der Twerchhau e.V. ist ein Ende 2010 in Berlin gegründeter Fechtverein, der sich mit den historischen europäischen Kampfkünsten, auch Historisches Fechten genannt, beschäftigt.
Seit 2011 sind wir Mitglied im Berliner Fechter Bund und seit April 2015 auch im Deutschen Dachverband Historischer Fechter.
Die Grundlage für unser Training sind sogenannte „Fechtbücher“ aus dem europäischen Mittelalter und der Renaissance, die bis in die heutige Zeit überliefert wurden. Mit Hilfe dieser Bücher und moderner Schutzausrüstung versuchen wir die alten Techniken und Prinzipien vom europäischen Schwertkampf zu rekonstruieren. Ziel des Vereins ist es, die fast vergessene Kunst des Fechtens zu verstehen, zu lernen und zu erhalten. Das Training findet bei uns fünf mal die Woche statt und hat regulär das Fechten mit dem Messer und dem Dolch, den Schwertkampf mit dem Langen Schwert sowie Schwert und Buckler und das Ringen zum Inhalt.
Zusätzlich findet einmal im Monat ein Projekttraining statt, in dem wir uns mit der Mordaxt beschäftigen.

Interessierte sind uns herzlich Willkommen. Ihr könnt bei uns ein vierwöchiges Probetraining absolvieren und Euch erst mal alles anschauen, bevor Ihr euch entschließt, dem Verein beizutreten. Solltet Ihr jetzt Lust bekommen haben, das Historische Fechten einmal auszuprobieren, nehmt einfach Kontakt mit uns auf.

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Die Trainingszeiten und Adresse der Turnhalle

Mitgliedsantrag, Trainingsordnung und Satzung

 

Treffen historischer Fechter Mitteldeutschland 2017

Liebe Freunde des historischen Fechtens,
 
hiermit laden wir Euch herzlich zum Treffen historischer Fechter Mitteldeutschland 2017 ein. Das Treffen wird dieses Jahr am 22. und 23.7.2017 in Berlin stattfinden. Austragungsort wird die Sporthalle der Otto-Hahn-Schule – Buschkrugallee 63, 12359 Berlin sein.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr zu dem Termin könnt und Lust habt, daran teilzunehmen. Auch dieses Jahr haben sich einige Trainer der teilnehmenden Vereine bereit erklärt, auf der Veranstaltung Kurse abzuhalten. An dieser Stelle noch mal vielen Dank für den Einsatz.
So das wir, wie wir finden, einige interessante Seminare anbieten können. Als da wären:
 
Montante – Wenn einer gegen Viele standhalten muss, von Bewegungsfluss und Flächenwaffen.
Jan – Schwertfechten Nordhessen
 
Mangual – So gefährlich dass es an die Kette muss, das Mangual.
Jan – Schwertfechten Nordhessen
 
Dolch – Entwaffnungen aus verschiedenen Quellen
Torsten – Stahlakademie
 
Halbe Stange – Einführung
Christian – Solve et Coagula
 
Dussack – Einführung
Christian – Solve et Coagula
 
Langes Schwert – Harnischkampf mit Speer, Schwert und Dolch gleichzeitig
Torsten – Stahlakademie
 
Die Notstände – Taktik und Strategie im Kampf mit ungleichen Waffen
Sören und Philipp – Indes Halle
 
Dolch – Die zweite Hand
Clemens – Twerchhau
 
Dolchmesser – Mit Schnitten arbeiten
Clemens – Twerchhau
 
Versetzen verstehen – Eine Struktur zum Erlernen der Verteidigung
Paul – In Motu
 
Vorführungen / Theorie des Zufechtens mit verschiedenen Waffen / Trainer der teilnehmenden Vereine.

Das sind erst mal die Kurse die feststehen. Vielleicht wird noch der eine oder andere Kurs dazukommen. Und selbstverständlich wird es auch genug Raum für Freigefechte und Austausch geben.
 
Anmelden könnt Ihr Euch unter folgender Mailadresse: thfm@twerchhau.de
 
Noch ein paar Informationen rund um die Veranstaltung:
 
Verpflegung: Wir werden uns so gut es geht bemühen, auch für das Drumherum zu sorgen. So wollen wir für Freitag und Samstag in einem Lokal in der Nähe der Halle Tische reservieren. In den Mittagspausen wollen wir durch einen Caterer Essen liefern zu lassen. Das wird dann auch der Teil werden, für den Ihr etwas bezahlen müsstet. Nähere Informationen zum Essen wird es im Juni geben.
 
Unterkunft: Bei unserer überschwänglichen Planung wollten wir Euch ein Rundum Sorglos-Paket anbieten, so wie wir es vom ersten Treffen bei In Motu kennengelernt haben. Leider ist Berlin nicht Nordhausen und Plätze in Jugendherbergen und Hostels sind in der Hauptstadt leider weit im Voraus ausgebucht. Dies und die Tatsache, dass wir mit keiner genauen Teilnehmerzahl planen können, macht es uns leider unmöglich, allen Teilnehmern eine gemeinsame Unterbringung anzubieten. Wir mussten uns daher gegen diesen Service entscheiden.

Ihr müsst also für Eure Unterkunft selbst sorgen.

Damit Ihr nicht lange suchen müsst, hier einige Empfehlungen zu Unterkünften in der Nähe der Sporthalle der Otto-Hahn-Schule (Buschkrugallee 63, 12359 Berlin / nähe U7 Station: Grenzallee)

Centro Park Hotel Berlin Neukölln (direkt gegenüber der Halle), Hotel Britz,
Hotel am Buschkrugpark, Ibis Berlin Neukölln, Hotel Britzer Tor, 2A Hostel

Sowie einige Unterkünfte die gut mit der U-Bahn (U7) erreichbar sind:

Days Inn Berlin City South, Metropol Hostel
 
Kosten: Die Kosten beschränken sich auf das Essen.
 
 
Für die Kurse benötigtes Zeug und Voraussetzungen:

Montante Workshop:

Voraussetzungen: Keine Waffenspezifischen Vorkenntnisse erforderlich, jedoch sollte eine gewisses
Waffengefühl bereit vorhanden sein.
Schutzausrüstung: Keine.
Waffen: Begrenzte Anzahl an Leihwaffen ist vorhanden. Ansonsten ein Schwert/Waster
das einem mindestens(!) bis zum Schlüsselbein reicht. Oder ein Schulter- bis Scheitelhoher Stock.
Mangual Workshop

Voraussetzungen: Keine Waffenspezifischen Vorkenntnisse erforderlich, jedoch sollte eine gewisses
Waffengefühl bereit vorhanden sein.Vorher den Montante-Workshop besucht zu haben ist nicht notwendig, aber evtl. hilfreich.
Schutzausrüstung: Keine.
Waffen: Ein Flegel, mit idealer Weise drei Ketten. Die Kette(n) sollten etwa genauso lang, bzw. ideal etwas länger, als der Schaft sein. Gesamtlänge: Gut Schulterhoch. Begrenzte Anzahl an
Leihwaffen/Wastern vorhanden. Wer mit Stahl-Mangualen trainiert benötigt zwingend eine Fechtmaske! Sonst wird keine Schutzaßrüstung benötigt.
Bastelanleitung für relativ verletzungssichere Manguale für wenig Geld:
http://www.hf-westfalen.de/fechten/ausruestung/22-bauanleitung-mangual
PS Die Veranstaltung richtet sich nicht an am Fechten interessierte, sondern bereits ausübende Fechter welche die Grundlagen des Fechtens beherrschen.

Handschuhe für das Historische Fechten (mit Fokus Langes Schwert)

Hände sind Teil unserer Kraftübertragung auf das Schwert, aber auch unverzichtbar im Alltag. Deshalb ist der Schutz beim Training und im Freikampf mit Stahlwaffen besonders wichtig.

Um selbst herauszufinden, welche Schutzhandschuhe für mich am Besten infrage kommen, habe ich einfach so viele getestet, wie ich konnte. In diesem Beitrag findet ihr meine Einschätzungen zu den jeweiligen Produkten.

SPES Heavy Gloves 1


SPES – Heavy Gloves – ca. 160€

  • Schutz der Hand        +++
  • Schutz Handgelenk    +++
  • Beweglichkeit Finger  +
  • Handling am Schwert +/++
  • Tragekomfort               +++
  • Verarbeitung                +++
  • Schwachstelle: zu großer Handschuhkragen

Wer den bestmöglichen Schutz für seine Hände möchte, greift zu diesen Handschuhen. Einfach jeder Zentimeter Deiner Finger und sonstigen Handteile ist optimal geschützt. Selbst provozierte harte Schläge prallen unbeeindruckt an der Hartplastikschale ab. Der Schutzfaktor hat natürlich auch seinen Preis – die Mobilität der Finger leidet unter den umfassenden Fäustling. Auch blieb bei mir das ein oder andere Mal die Kreuzstange an der Plastikplatte zwischen Daumen und Zeigefinger hängen (kann aber bei Bedarf bspw. mit einer Pfeile angepasst werden). Aber im Fechten mit dem Langenschwert ist die Beweglichkeit der Finger ja eher zweitrangig. Den Unterarmkragen empfand ich als zu voluminös, denn er verringert die „Manövrierbarkeit“ in den oberen Huten. Positiv zu erwähnen ist der Tragekomfort, die Handschuhe sind zwar etwas schwer, jedoch hatte ich keine Druckstellen feststellen können. Der Innenhandschuh trägt sich angenehm.

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Neyman Thok 1

Neyman – Thok Gloves – ca. 165€

  • Schutz der Hand        ++/+++
  • Schutz Handgelenk    +++
  • Beweglichkeit Finger  +
  • Handling am Schwert +/++
  • Tragekomfort              +/++
  • Verarbeitung                +/++
  • Schwachstelle: Handgelenk

Die Thok Gloves werben mit einem separaten Zeigefinger, ursprünglich für Einhandwaffen entwickelt sollen sie trotzdem bei Schwertkämpfern beliebt sein. Die Verarbeitung ist eher mittelmäßig. Das Schutzmaterial ist aus einer Art Hartgummi, welcher in der Innenseite stark auf der Haut drückt. Bei meinen Thoks musste ich einen Handschuh darunter tragen. Dann stört das harte Material nicht weiter. Der Handschuhkragen ist bei Neyman eher kurz, was beim Tragen eines Gambis ein Vorteil ist. Die größte Schwachstelle ist das Handgelenk. Dieses ist nämlich völlig ungeschützt und ist lediglich von einem etwas dickerem Stoff überzogen. Einen weiteren Schwachpunkt sehe ich in der Größentabelle von Neymann, trotz genauer Messung war die gelieferte Größe L viel zu groß für meine Hand. Darunter litt die Beweglichkeit wie bspw. im Daumengriff. Letztlich habe ich mich in diesen Handschuhen nicht wirklich sicher gefühlt. Bei einem Vereinsmitglied hat sich das Leder der Handschuhinnenseite leider sehr schnell gelöst – Garantieabwicklung mit Neyman bleibt noch abzuwarten.

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Sparring Gloves The Hoof 1

Sparring Gloves – The Hoof – ca. 170€

  • Schutz der Hand         +++
  • Schutz Handgelenk     ++
  • Beweglichkeit Finger   ++
  • Handling am Schwert  +/++
  • Tragekomfort               ++
  • Verarbeitung                ++
  • Schwachstelle: Mittel- und Ringfinger

First things first, ich mag das Design und das Logo von SG. Das Logo wirkt modern, erinnert aber trotzdem an die Tudorrose.

Die Verarbeitung ist besser als bei den Thok von Neyman (beides polnische Hersteller), denn man kann diesen auch ohne Zweithandschuh tragen. Dennoch trage ich einen gepolsterten Handschuh in den Sparring Gloves, was den Tragekomfort ohne Gambi erhöht. Mit Gambi wird es allerdings etwas eng. Besonders durch den langen und gut anliegenden Handschuhkragen, der hier schon eher ein Unterarmschutz ist, wird das „schnell in die Handschuhe schlüpfen“ zu einer etwas längeren Ankleidungs-Aktions. Nichtsdestotrotz trotz gehören diese Handschuhe  einer meiner aktuellen Favoriten. Es gibt sich auch in der „Lobster“ Variante als Fäustling, hier entfällt die Schwachstelle zwischen Ring- und Mittelfinger, aber auch die Fingerbeweglichkeit nimmt ab.

Weiterhin gibt es die Handschuhe mit aufgenähten Lederstreifen, oder wie bei mir, mit Kunststoffband. Dieses franste bei mir relativ schnell. Mit meinem Lötkolben konnte ich zwar eine saubere „Schmelzlinie“ erzeugen, aber das ist ja eigentlich nicht meine Aufgabe.

Nach jetzt 4 Monaten normalen Gebrauchs (ca. 30h Tragestunden) ist das Material im Inneren des Handschuhs durchgerieben. Diesen starken Abrieb kann ich mir nicht erklären, denn ich habe weder scharfe Kanten an meinem Gehilz oder Pommel, noch habe ich mich mit Halbschwerttechniken an schartigen Klingen probiert. Garantieabwicklung mit SG bleibt abzuwarten, der Kontakt zum Distributor Trainingschwert.eu lief sehr reibungslos.

 

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Neyman – Inigo Montoya 2 Version 1

 Neyman – Inigo Montoya 2 Version – ca. 190€

  • Schutz der Hand         +++
  • Schutz Handgelenk     +(+ mit Zusatz)
  • Beweglichkeit Finger   +++
  • Handling am Schwert  +++
  • Tragekomfort               ++
  • Verarbeitung                +++
  • Schwachstelle: evtl. Schläge zw. die Finger

Nach über 3 Monaten Wartezeit kann ich meine Liste erweitern. Die Inigo Gloves gibt es in einer Light und in einer Heavy Variante für den Schwertkampf.
Der Kundensupport bei Neymann war sehr kommunikativ, ich bin bestimmt nicht der einfachste Kunde, besonders nicht, wenn ich so lange auf ein Produkt warten muss und immer wieder vertröstet werde. Aber Neymann hat stets sehr schnell geantwortet und auch etwas für die Wartezeit draufgelegt, so habe ich einen zusätzlichen Gelenkschutz (nicht auf den Fotos) und mein eigenes Wappen auf den Gloves bekommen. Man muss die Jungs allerdings mehr als zweimal an ihre Versprechen erinnern.

Ich fasse hier die Fakten der zweiten Version zusammen: Die Verarbeitung finde ich hier besser als bei den Thok Gloves, denn bei diesen ist der Innenhandschuh fest vernäht. Der Lederhandschuh trägt sich auch angenehm. Beim ersten intensiven Test haben sich zwar ein paar Blasen an den Fingern gebildet, aber ich denke, das Material muss erst noch eingearbeitet werden. Die Hand liegt in der zweiten Version viel besser im Schutzhandschuh und wird durch einen neuen Verschluss in der Handfläche gehalten. Die Knoten drücken nicht mehr so und die Plastikplatten sind dünner, aber schützen genau so gut wie die alten. Weiterhin sind Daumen und die restlichen Fingerkuppen nun besser verarbeitet.

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Progauntles –  – ca. 300€

  • Schutz der Hand         ???
  • Schutz Handgelenk     ???
  • Beweglichkeit Finger   ???
  • Handling am Schwert  ???
  • Tragekomfort               ???
  • Verarbeitung                ???
  • Schwachstelle: ???

Ich hoffe ihr könnt euch einen Überblick verschaffen.
Beste Grüße Tom

 

HEMA Swordtrip 2016

Am 29.6 und 30.6.2016 hatten wir Besuch von Ingolf und Sebastian. Denn im Zuge ihres HEMA Swordtrips waren wir einer der Vereine / Schulen die sie heimsuchten 🙂 Die HEMA Tour ist wie ich finde ein ziemlich cooles Projekt, indem Ingolf und Sebastian mit einem Wohnmobil eine Tour durch Deutschland machen, bei der Sie einige Fechtvereine / Schulen besuchen und an deren Training teilnehmen.
Bei Ihrem Besuch nahmen Ingolf und Sebastian bei uns an den Trainings Langes Schwert, Dolch und langes Messer Teil.
Für Ihre Tour hatten Ingolf und Sebastian auch ein paar Fechtausstatter als Sponsoren gewinnen können. Die Sponsoren haben den beiden für die Tour einige Einzelstücke aus ihrer Produktpalette mitgegeben, um sie in den Vereinen vorzustellen.
So hatten wir die Gelegenheit die Stücke mal in die Hand zu nehmen und zu begutachten. Was natürlich einen besseren Eindruck vermittelt, als die Sachen nur im Netz zu sehen.
Am Donnerstag waren wir dann nach dem Training zusammen noch etwas essen, um den Besuch so in einer netten Runde ausklingen zu lassen und noch ein wenig fachzusimpeln.
Auf jeden Fall haben wir uns über den Besuch sehr gefreut und hoffen darauf bald mal weder zusammenzutreffen.
Nicht zu vergessen, den beiden viel Spaß auf Ihrer weiteren Tour. Die Berichte über Ihre Reise könnt Ihr auf der Webseite der Beiden genießen. http://swordtrip.com/

Schnuppertag Juni 2016

Aufgrund zahlreicher Nachfragen, haben wir uns entschlossen den Schnuppertag zweimal jährlich zu veranstalten. Und so fand am 18.6.2016 der zweite offene Schnuppertag beim Twerchhau e.V. statt.
Trotz der vielen Nachfragen waren wir über die hohe Anzahl der Anmeldungen freudig überrascht. Sehr erfreut waren wir auch über den hohen Anteil von Frauen unter den Interessierten. Etwa ein Drittel der angemeldeten waren Frauen.
Angeboten wurden zweistündige Einführungskurse in das Fechten mit dem Langen Schwert, dem Langen Messer, dem Dolch und Schwert und Buckler.
Wobei das Ziel nicht war den Teilnehmern etwas beizubringen, sondern Ihnen einen Eindruck davon zu vermitteln was mit den Waffen möglich ist, bzw. Ihnen eine Vorstellung von der Handhabung der jeweiligen Waffe zu vermitteln.
Vielen Dank an die Gäste die den Termin wahr genommen haben, die Helfer vom Twerchhau e.V., und nicht zu vergessen, die Trainer.
Hier noch ein paar Eindrücke der Veranstaltung.

Einladung zum Schnuppertag am 29. Oktober 2016

plakat-schnuppertag-2016-2_72Der Twerchhau e. V. lädt herzlich ein zum Schnuppertag am 29. Oktober 2016.
In ca. 2,5-stündigen Einführungskursen wird das Fechten mit verschiedenen Waffen vorgestellt und fachkundig angeleitet. Angeboten werden das Historische Fechten mit dem Langen Schwert, dem Langen Messer, dem Schwert und Buckler und dem Dolch.
Die Kurse sind teilnehmerbegrenzt auf 15 Personen. Wir bitten um Verständnis, wenn vielleicht nicht alle gewünschten Waffen an dem Tag ausprobiert werden können. Es besteht die Möglichkeit, an einem regulärem Training zur Probe teilzunehmen. Das Mindestalter ist 14 Jahre. Mitzubringen sind Verpflegung, Trainingskleidung und Hallenschuhe. Die Teilnahme ist kostenlos.
Termin: 29. Oktober 2016, 10.00 – 16.00 Uhr
Ort: Sporthalle der Röntgenschule, Wildenbruchstr. 53 in 12435 Berlin. Der Eingang zur Halle befindet sich jedoch einmal um den Häuserblock herum, in der Bouchéstraße 76, 12435 Berlin. (Das Tor zur Hofeinfahrt, welches leider über keine Hausnummer verfügt).
Anmeldung unter Doodle – Anmeldeschluss ist der 25.10.16.

Die zeitliche Verteilung der Schnupperkurse werden wir erst kurz vor der Veranstaltung festlegen, da wir dazu erst wissen müssen wieviele Interessierte sich für welche Waffengattungen finden. Wenn Ihr nachdem Ihr Euch bei Doodle eingetragen habt, eine Mail an Vorstand@twerchhau.de schreibt, werden wir Euch ein paar Tage vor der Veransatltung den Ablaufplan gern zukommen lassen.

Wir freuen uns auch Euch.

Einen Mordaxtsimulator Schäften

IMG_2367Als Köpfe für die Simulatoren haben wir uns für die in diversen Onlineshops erhältlichen Gummiköpfe entschieden. Sie haben im Gegensatz zu selbst gebastelten Köpfen aus Schaumstoff, oder ähnlichen Materialien, den Vorteil das sie in etwa an das Gewicht eine Mordaxtkopfes heran kommen. Die Lösungen aus Schaumstoff sind viel zu leicht und verfälschen damit das Bild der Waffe.
Da die Gummiköpfe ohne Schaft kommen, muss man sie noch Schäften. Als Schaft haben wir uns für einen Schaft aus Eschenholz entschieden. Die Form soll rechteckig sein, da diese Form gegenüber runden oder quadratische, einen deutlichen Vorteil hat Ich merke schon beim anpacken des Schaftes wo sich die Köpfe der Axt befinden. „Einen Mordaxtsimulator Schäften“ weiterlesen

Tegen / Degen / Dolch / Tolch / Kurzes Messer

Die sprachliche Differenzierung der unterschiedlichen Formen dieser Waffe.

Es mag albern sein, aber ich mag es nicht wenn ich Dinge nicht eindeutig benennen kann. So geht es mir manchmal mit Dolchen.
Denn als Dolch wird eigentlich fast jede, dem kurzen Messer ähnliche Waffe bezeichnet, die in den Handschriften behandelt wird.

Dolch im Codex Wallestein
Dolch im Codex Wallestein

So sprechen wir Historischen Fechter, die in den Handschriften des 15. Jahrhunderts verwendeten Waffen als Doch an, obwohl die Bezeichnung Dolch für diese Waffenform damals noch gar nicht geläufig war. Wobei Historische Fechter wenn sie von einem Dolch sprechen, in der Regel eine reine Stichwaffe meinen. Erst die Verfasser der Fechtschriften des 16. Jahrhunderts, bezeichnen diese Waffe im weitesten Sinn als Dolch.
Und obwohl diese Waffen sich teilweise ziemlich unterscheiden, sprechen wir sie alle einfach als Dolch

an. Das Problem dabei ist, das dies alles andere als eine klare Ansprache für eine Sache ist. Den bei dem Wort Dolch, hat dann vielleicht mein Gesprächspartner vielleicht eine anderes Bild vor seinem

Dolch im Thott 290 2
Dolch im Thott 290 2

„Tegen / Degen / Dolch / Tolch / Kurzes Messer“ weiterlesen

Dolchseminar in Bielefeld

Am 23. April 2016 werden Drey Wunder Bielefeld und Twerchau in Bielefeld zusammen ein Dolchseminar geben. Die erste Hälfte des Seminars wird von Henrik Gyarmati und Martin Lümkemann von Drey Wunder Bielefeld gestaltet, die zweite Hälfe von Clemens Nimscholz und Ralf Schoetzau von Twerchau.
Nähere Informationen findet Ihr hier: http://www.drey-wunder.de/dolchtag

Dolchtag

 

Das kurze Messer und das Dolchmesser

Wenn ich Gedanken um das Dolchfechten machte, hatte ich dabei stets einen Dolch mit einem kantigen Klingenprofil vor meinem inneren Auge. Und zog damit auch die Eigenschaften einer solchen Waffe in diese Überlegungen mit ein. Eine Schneide an der Waffe spielte dabei eigentlich eine eher untergeordnete Rolle.
Nachdem ich aber einen Hodendolch in der Hand hatte der über eine Schneide verfügt, fand ich das Teil erst mal erschreckend. Und dachte, das man die Eigenschaften einer solchen Waffe im Training eigentlich nicht einfach ignorieren könne.
Deshalb habe ich begonnen in den Fechtschriften vermehrt auf Details zu achten, die sich auf die Verwendung eines Dolches mit Schneide, bzw. des Kurzen Messers zu beziehen, … ich war überrascht. „Das kurze Messer und das Dolchmesser“ weiterlesen

Die Vielfalt der Ringen am Dolch

Als ich damit begann mich für den Dolch zu interessieren, war meine erste Quelle Hans Talhoffer. Ich glaube das Cod. icon. 394a war das erste das ich durchgearbeitet hatte. Anschließend machte ich mich nach und nach an die anderen Werke von Hans Talhoffer. Weil ich hoffte das dort vielleicht nicht ganz so sparsam mit erklärendem Text umgegangen worden wäre, oder eine Technik vielleicht noch mal zu einem anderen Zeitpunkt der Ausführung abgebildet worden wäre, oder aber Brüche auf Techniken zu finden wären. „Die Vielfalt der Ringen am Dolch“ weiterlesen